Schülerforschungszentrum coolMINT.forscht
coolMINT.forscht
Über die Förderung von Schulklassen im Rahmen des Schülerlabors hinaus soll das Schülerforschungszentrum coolMINT.forscht einzelnen Schülerinnen und Schülern individuell Raum und Zeit für die Umsetzung eigener Ideen geben. Neben der fachlichen Anleitung und Begleitung durch Studierende steht den jungen Forschern dabei die technische Ausstattung des Schülerlabors zur Verfügung.
Es besteht die Möglichkeit des freien Experimentierens mit dem umfangreichen Equipment (Arduino, 3D-Druck, Lego-Mindstorm, NAO-Roboter, Professionelle Messtechnik u.v.m.). Im Vordergrund steht dabei das Forschen mit Gleichgesinnten.
Teilnehmende: 10 bis 18 Jahre (nach Absprache auch für Jüngere möglich)
Anmeldungen für freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr sowie 12 bis 14 Uhr werden ausschließlich ab 17 Uhr des vorherigen Samstags bis zum darauffolgenden Donnerstag unter coolmint.forscht@lists.uni-paderborn.de angenommen. Es sind jeweils zehn Plätze für die genannten Zeiten verfügbar.
coolMINT.forscht wird unterstützt von „Paderborn überzeugt e. V.“ und getragen von der Universität Paderborn und dem Heinz Nixdorf MuseumsForum.
Die Marke SFZ wird mit freundlicher Genehmigung der Joachim Herz Stiftung Hamburg verwendet.
MINT-Projekt am Rande des Weltalls - Stratosphärenflug von coolMINT.forscht
Für 15 Kinder und Jugendliche ging es im August 2026 hoch hinaus: Im Schülerforschungszentrum coolMINT.forscht entwickelten und bauten sie einen Wetterballon, der bis in die Stratosphäre aufsteigen sollte.
Die jungen Konstrukteurinnen und Konstrukteure bauten gemeinsam mit den Blomberger Team „Stratoflights“ an dem Luftfahrzeug. Die Mühe zahlte sich aus und die Aufregung war groß als der Ballon bis auf eine Höhe von fast 32 Kilometern stieg. Dabei legte er die Strecke mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 40 km/h und bei Temperaturen von bis zu minus 51 Grad zurück. Eine kleine Kamera dokumentierte den Flug und schoss fantastische Aufnahmen der Wolken über Ostwestfalen-Lippe und der darüber stehenden Sonne.
Nach zweieinhalb Stunden platzte der Ballon in der Stratosphäre und segelte anschließend mithilfe eines Fallschirms zurück zur Erde, wo er in der Nähe von Laatzen bei Hannover landete. Dort konnten sowohl der Ballon als auch die Sonde geborgen und die gesammelten Daten ausgewertet werden. Als Erinnerung bleiben der Blick von oben und ein Video über den Flug in die Stratosphäre.
coolMINT.forscht wird unterstützt von „Paderborn überzeugt e. V.“ und getragen von der Universität Paderborn und dem Heinz Nixdorf MuseumsForum.